MI 26.2.25
19:30
Konzert und Lesung
PETRA
XI. Giacinto Scelsi Festival

Im Rahmen des XI. Giacinto Scelsi Festivals wird die Komposition „Petra“ von Maryanne Amacher in einer neuen Fassung präsentiert. Der Pianist, Komponist und bildende Künstler Stefan Tcherepnin erarbeitet dafür eine Interpretation für zwei Klaviere, die die Geschichte der Felsenstadt Petra und deren literarischen Ursprung in Greg Bears gleichnamiger Kurzgeschichte aufgreift.
Die Komposition, ursprünglich für Kirchenräume gedacht und in der Kirche Boswil uraufgeführt, wird von Tcherepnin in einer Version aufgeführt, die an die Kathedrale Notre-Dame erinnert, in der die Geschichte spielt. Amachers Werk, geprägt von ihrer Zusammenarbeit mit John Cage und ihrer Auseinandersetzung mit Giacinto Scelsis Musik, verbindet Improvisation mit intensiver klanglicher Forschung.
Stefan Tcherepnin, geboren 1977, entstammt der berühmten Tcherepnin-Dynastie. Seine Familie reicht zurück bis Nikolai Tscherepnin, einem Schüler Rimski-Korsakows und Lehrer Sergej Prokofjews. Stefan, aufgewachsen in der Nähe von Maryanne Amacher, ist heute ein international tätiger Pianist und Künstler, der sich durch innovative Projekte und genreübergreifende Arbeiten auszeichnet.
Die Veranstaltung wird von Marianne Schroeder, Musikerin und langjähriger Weggefährtin von Maryanne Amacher, begleitet. Sie liefert spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte von „Petra“, dass sowohl die archäologische als auch die musikalische Welt miteinander verbindet.
